Japanischer Anime „Jinsei“ auf dem Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) 2026

Vom 5. bis zum 10. Mai 2025 findet wieder das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS), Deutschlands größtes Animationsfilmfestival, in der baden-württembergischen Hauptstadt statt. Am Samstag, den 9. Mai, gibt es im Rahmen des ITFS den japanischen Anime „Jinsei“ zu sehen.

Über den Anime-Film „Jinsei“

Inhalt des Anime „Jinsei“

Der Anime-Film „Jinsei“ aus dem Jahr 2025 erzählt die Geschichte eines Mannes aus Sendai, der vom Waisenkind und gemobbten Außenseiter zum J-Pop-Idol wird.

Es ist die hundertjährige Lebensgeschichte eines namenlosen, emotional gezeichneten Mannes, mit all den Tragödien, die er erlebt.

Der Film besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil beginnt in der Vergangenheit und führt zur Gegenwart. Im zweiten Teil geht es um die Zukunft der Menschheit.

Die Hauptfigur trägt in jedem Lebensabschnitt einen anderen Namen beziehungsweise eine andere Bezeichnung. Darauf bezieht sich der japanische Originaltitel „Mumei no jinsei“ (『無名の人生』/ むめいのじんせい), was man mit „Ein namenloses Leben“ übersetzen könnte.

Vorführungstermin auf dem ITFS 2026

Der Anime läuft als „AniMovie Special“ im Original mit englischen Untertiteln (OmeU):

  • Wann: Samstag, den 9. Mai 2026, um 22:30 Uhr
  • Wo: Stuttgarter Kino Gloria 2
  • Wie viel: Das Einzeltickt kostet regulär 13,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro. (Angaben ohne Gewähr.)

Über den Regisseur Suzuki Ryūya

Der 1994 geborene Regisseur Suzuki Ryūya (鈴木 竜也 / すずき りゅうや) stammt aus Sendai in der japanischen Präfektur Miyagi.

Nach seinem Abschluss an der Tōhoku University of Art & Design (東北芸術工科大学 / とうほくげいじゅつこうかだいがく) arbeitete er zunächst in einer Bar im Tokioter Vergnügungsviertel Kabuki-chō.

Als die Bar während der Corona-Pandemie schließen musste, begann er im Jahr 2020, sich autodidaktisch die Kunst der Animationsproduktion anzueignen.

Seine Kurzanimationsfilme wurden auf zahlreichen unabhängigen Filmfestivals in Japan ausgezeichnet.

Seinen ersten Langfilm, den 93-minütigen Zeichentrickfilm „Jinsei“, hat er innerhalb von 18 Monaten selbst geschrieben, von Hand animiert, geschnitten sowie die Musik komponiert.

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